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04.11.2016 / Das NIKKOR 14–24 mm AF-S f2,8G ED – Das Raumwunder

Freitag, November 4th, 2016

Ich möchte euch heute ein weiteres Objektiv NIKKOR 14–24 mm AF-S 1:2,8G ED vorstellen welches ich seit kurzem nutze. Profis wissen dieses Ultraweitwinkelobjektiv zu schätzen, für Anfänger in dem Bereich soll es ein kleiner Wegweiser sein, ob sich auch dieses Objektiv für Dich lohnt.

Zuerst einmal die puren technischen Fakten.

* eine durchgehende offene Blende von f 2.8
* 14-24 mm bei Vollformat – Vergleichbar etwa zu 9-16 mm bei Cropkameras (Nikon D90, D300, usw.)
* Etwa 21-36 mm auf Cropkameras – Verglichen mit Vollformat
* Die Nanokristallvergütung verringert Geisterbilder und Streulicht.
* Optischer Aufbau : 14 Linsen in 11 Gruppen (davon zwei ED-Glaslinsen, drei asphärische Linsen und eine mit Nanokristallvergütung)
* Silent-Wave-Motor (SWM) für schnelles und leises Scharfstellen
* 28 cm Naheinstellgrenze
* Kein Filtergewinde
* Gewicht 1 Kg

Fakten über Fakten, aber was nützt es in der Praxis? Dieses Objektiv ist ein recht kreatives Objektiv. Ich finde die Flexibilität besser als nur eine 14mm Festbrennweite. Ganz zur Geltung kommt dieses Objektiv nur an einer Vollformatkamera. An einer Crop würde ich es nicht nutzen, da man den Ultraweitwinkel hier nicht richtig ausreizen kann. Die Möglichkeiten, welches dieses Objektiv an einer Vollformatkamera mit sich bringt eröffnen neue Wege der Blickwinkel und Gestaltungsmöglichkeiten. Da es eine kleine Naheinstellgrenze hat, kann man sehr nah an ein Objekt ran und im Umfeld hat man immer noch gut die Umgebung auf dem Bild. Jedoch sollte man sich auch im Klaren darüber sein, dass es an den Ecken doch schon sehr „verzerrt“ und „stürzende Linien“ bildet. Dies kann sehr interessant sein wenn der Effekt gewollt ist jedoch auch störend, wenn man denkt damit gute Architekturbilder produzieren zu wollen.

Gut zu gebrauchen für :

+ Raumaufnahmen
+ Club und Eventaufnahmen (Übersichtsbilder)
+ Bühnenaufnahmen (man bekommt jeden Winkel drauf)
+ Extreme Bild- und Blickwinkel
+ Hochzeiten (wenn man das Zielobjekt in die Mitte nimmt)
+ Astroaufnahmen (Sterne und Erde ergeben eine schöne Kombination)
+ Presse (Übersichtsaufnahmen)

Weniger nützlich bei :

– Portraitaufnahmen
– Studioaufnahmen
– und allen anderen Aufnahmen. Es ist ein Spezialobjektiv.

Positiv an dem Objektiv :

+ qualitativ hochwertige Verarbeitung
+ gute Autofokus Geschwindigkeit
+ perfekte Zuverlässigkeit auch bei Kälte und Nässe
+ extrem scharfe und naturgetreue Bildqualität

Dieses Objektiv ist aus der Laiensicht sündhaft teuer mit einem Neupreis zwischen 1300,- und 2100,- €. Als Anfänger sollte man abwägen, ob es sich wirklich lohnt um die Erweiterung der Ultraweitwinkelperspektive. Das Gewicht von etwa 1 Kg ist nicht sehr Gewöhnungsbedürftig, da es ein rech kleines handliches Objektiv ist, im Vergleich zu dem 24-70 mm oder 70-200 von Nikkor. Empfehlenswert ist mindestens eine Vollformatkamera um den Ultraweitwinkel auszureizen. (Nikon D600, D610, D700, D750, D800 usw.)


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