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02.11.2016 / Das Nikkor 24-70 f2.8 G ED – Der Allrounder

Donnerstag, November 3rd, 2016

Ich möchte euch heute das Objektiv Nikkor 24-70 f2.8 G ED vorstellen welches ich selbst seit 2010 nutze. Profis wissen dieses Objektiv zu schätzen, für Anfänger in dem Bereich soll es ein kleiner Wegweiser sein, ob sich auch dieses Objektiv für Dich lohnt.

Zuerst einmal die puren technischen Fakten.

* eine durchgehende offene Blende von f 2.8
* 24-70 mm bei Vollformat – Vergleichbar etwa zu 16-45 mm bei Cropkameras (Nikon D90, D300, usw.)
* Etwa 36-105 mm auf Cropkameras – Verglichen mit Vollformat
* Nanokristallvergütung verringert Phantombilder und Lichtreflexe
* Silent-Wave-Motor (SWM) für schnelles und leises Scharfstellen
* 38 cm Naheinstellgrenze
* 77 mm Filterdurchmesser
* Gewicht 890 Gramm

Was nützen diese Fakten in der Praxis? Inzwischen nutze ich das Objektiv auf meiner Nikon D750 Vollformatkamera. Vorher war es ein treuer Begleiter auf meiner Nikon D300s, welche selbst noch kein Vollformat bot und daher 24-70 mm eher ein leichtes Tele darstellte als ein Standardobjektiv. Standardmäßig hat man ein 18-55 mm Objektiv bei vielen Kameras, dieses ist damit vergleichbar, nur mit gewissen Vorzügen. Unter extremen Lichtverhältnissen, wie z.B. in Clubs oder Abendveranstaltungen macht es sich besonders Bemerkbar. Die Bildqualität ist überragend, vergleichbare 18-55 mm Standardobjektive halten nicht mal im Ansatz Schritt. Besonders bemerkbar macht es sich im „Blaustich“ den viele günstige Linsen herbeiführen. Die Qualität ist fast Naturgetreu. Auch die Kamera wird entlastet. Bei Objektiven, die keine durchgehende f2.8 Blende besitzen, muss man dies an der Kamera entweder durch eine höhere ISO Empfindlichkeit oder längere Belichtungszeiten kompensieren. Beides sind Kompromisse, welche durch dieses Objektiv nicht in dem Maß auftreten. Der Schritt, dieses Objektiv auf der Vollformatkamera zu nutzen ist ein großer Unterschied. Prinzipiell kommt man an die fotografierende Personen nicht mehr so „nah“ ran, jedoch ist der Weitwinkel phänomenal.

Gut zu gebrauchen für :

+ Portraits
+ Gruppenaufnahmen
+ Hochzeiten
+ Clubfotografie (Nahbereich)
+ Konzertaufnahmen (Nahbereich)
+ Produktaufnahmen
+ Low-Light Aufnahmen
+ Reportage
+ Presse
+ Studio

Weniger nützlich bei :

– Sportveranstaltungen (Fussball, Handball etc.)
– Bühnenaufnahmen (aus der Ferne)
– Videoaufnahmen ohne externes Mikrofon (mit dem internen hört man dennoch den Motor)
– Luftaufnahmen (zu wenig Zoom)

Positiv an dem Objektiv :

+ qualitativ hochwertige Verarbeitung
+ hohe Autofokus Geschwindigkeit
+ perfekte Zuverlässigkeit auch bei Kälte und Nässe
+ extrem scharfe und naturgetreue Bildqualität

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass dieses Objektiv neu zwischen 1300,- und 2500,- € brutto gehandelt wird. Für den Anfänger oder Freizeitfotografen ist dies sicherlich nicht im preislichen Rahmen, jedoch für den Ambitionierten Semi/Profi Fotografen ist dieser Preis aus meiner Sicht sehr angenehm für das, was man als Gegenleistung bekommt. Das Gewicht von knapp einem Kilo merkte ich Anfangs stark, jedoch fällt das mit der Zeit kaum noch auf.


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